07.08.2018 (pm) Neues Wegekonzept soll bis 2019 stehen

Seit dem Hangrutsch im Mai 2015 und aufgrund einer weiterhin bestehenden Lebensgefahr durch Erdrutsche und Felsstürze sind alle Zugänge zur Marienschlucht gesperrt. Damit ist auch der bei Einheimischen und Touristen beliebte Uferwanderweg zwischen Wallhausen und Bodman unterbrochen, von dem auch ein Teilabschnitt auf der Gemarkung Konstanz liegt. Im Zuge einer Neukonzeption soll das Gebiet wieder zugänglich gemacht werden. Für die Stadt Konstanz ist die Wiederherstellung des Ufer-/Premiumwanderweges, das heißt die durchgängige Verbindung von Wallhausen nach Bodman von besonderem Interesse. Die bisher geprüften alternativen Wegeführungen wurden nun in einer öffentlichen Sitzung der betroffenen Gemeinden Allensbach, Bodman-Ludwigshafen und der Stadt Konstanz vorgestellt. Dabei einigten sich die Gremien darauf, die bislang erarbeiteten Wegvarianten weiterzuentwickeln und zu präzisieren. Klares Ziel ist hierbei, die Marienschlucht mit all ihren Abschnitten wieder erlebbar zu machen.

Bis Ende des Jahres soll ein Sicherheitsausschuss gebildet werden. Im März 2019 wollen die Gemeinden das fertige Gesamtkonzept schließlich bei einem Fachbehördentermin vorstellen. Außerdem sind eine Genehmigungsplanung bis Mitte 2019 und die Einreichung des Zuschussantrags auf Tourismusförderung für September 2019 vorgesehen.

Gemeinsam wollen die beteiligten Kommunen die bestmögliche Lösung für Mensch und Natur finden und dabei künftig durch eine gezielte Besucherlenkung mehr Sicherheit schaffen. Die Kosten für die Konzepterstellung samt Untersuchungen und Gutachten teilen sich die drei Gemeinden. Für den Abschnitt Wallhausen bis Burghof verbleibt vorerst die Wegeführung mit dem Wunsch, nach wie vor den Uferweg erlebbar zu machen.

(Pressemitteilung Stadt Konstanz)

(c) Foto: Ortsverwaltung Dettingen-Wallhausen
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