10.07.2018 (pm) Gute Entwicklung der städtischen Finanzlage

Die Finanzen der Stadt Konstanz entwickeln sich weiter gut. Doch das Investitionsprogramm ist im Vorfeld der Haushaltsberatungen 2019/2020 bereits gut gefüllt. Zu diesem Fazit kommt der Finanzbericht zum zweiten Quartal, den Kämmerer Ulrich Schwarz am 3. Juli im Haupt- und Finanzausschuss vorstellte.

Zur guten Entwicklung trägt die steigende Einwohnerzahl bei. Zudem wirkt sich die Mai-Steuerschätzung positiv aus. Mit den Mehreinnahmen können die Ausfälle bei der Gewerbesteuer und die zusätzlichen Ausgaben bei der Kreisumlage ausgeglichen werden. Im Ergebnishaushalt erzielt die Stadt Konstanz nach aktueller Hochrechnung der Kämmerei im zweiten Quartal 2018 (enthält alle Erträge und Aufwendungen) ein Plus von rund 18,58 Millionen Euro. Das sind rund 3,54 Millionen Euro mehr als im Plan angesetzt.

Im Finanzhaushalt werden für Investitionen insgesamt 20,9 Millionen Euro benötigt. Das sind 4,8 Millionen Euro mehr als ursprünglich eingeplant. Grund dafür sind steigende Preise aufgrund der boomenden Baukonjunktur und zusätzliche Ausgaben für Grunderwerb für den geplanten Stadtteil Hafner in Höhe von 4,7 Millionen Euro.

Der freie Finanzierungsmittelbestand („Rücklage“) beläuft sich nach derzeitiger Prognose zum Jahresende 2018 auf 19,5 Millionen Euro. Doch das Investitionsprogramm für den Haushalt 2019/2020 ist bereits gut gefüllt und erhebliche Bedarfe sind bereits im Vorfeld angemeldet. Unwägbarkeiten ergeben sich zudem durch Schwankungen bei der Gewerbesteuer und unsichere Konjunkturprognosen. Der Leiter der Stadtkämmerei, Ulrich Schwarz, betonte in der Sitzung, dass eine Rücklage in dieser Größenordnung erforderlich sei, um konjunkturelle Schwankungen ausgleichen zu können.

(Pressemitteilung Stadt Konstanz)

Rathaus Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
Rathaus Konstanz, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
 
 
 

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