02.11.2018 (pm) Wasserentnahmeverbot bleibt bestehen

Aufgrund der weiterhin sehr niedrigen Wasserstände verlängert das Landratsamt Konstanz das Wasserentnahmeverbot aus Oberflächengewässern bis zum 31. Dezember 2018. Weiterhin davon ausgenommen bleiben der Bodensee, Hochrhein und die Radolfzeller bzw. Hegauer Aach.

Das Entnahmeverbot besteht im Landkreis Konstanz bereits seit dem 3. August dieses Jahres und wurde letztmals Ende September bis zum 31. Oktober verlängert. Auch über den gesamten Oktober hinweg gab es in den Einzugsgebieten der Gewässer jedoch nur geringe Niederschläge. Die aktuellen Niederschläge haben dabei zu keiner Erholung der Wasserstände in den oberirdischen Gewässern führen können. Diese liegen weiterhin unter den minimalen Werten. Zudem lassen die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes keine kurzfristige Regeneration der Wasserstände in den oberirdischen Gewässern durch länger anhaltende Niederschläge erwarten.

Das Verbot gilt sowohl für alle Wasserentnahmen im Rahmen des Gemeingebrauchs, als auch für alle bisher erlaubten Maßnahmen. Erlaubt sind jedoch Wasserentnahmen für das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen.

Wer das Verbot missachtet, hat mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro zu rechnen. Die Allgemeinverfügung kann auf der Webseite des Landratsamtes unter www.LRAKN.de/bekanntmachungen eingesehen werden.

(Pressemitteilung Stadt Konstanz)

Bodensee-Ufer in Romanshorn, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
Bodensee-Ufer in Romanshorn, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
 
 
 

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